Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

15. Dezember 2018
von Wolfgang Ruch
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Wüstenrot kauft Aachener Bausparkasse

und wieder verschwindet eine Bausparkasse vom deutschen Markt. Gut 90 Jahre ist die Aachener Bausparkasse alt und kann ihr finanzielles Überleben jetzt doch nicht weiter bestreiten.

Die Aachener Bausparkasse wurde 1926 als Reichssparverband für Eigenheime e.V. gegründet. Im Jahr 1932 erfolgte die Umwandlung der Rechtsform vom Eingetragenen Verein zur Aktiengesellschaft und folglich die Umfirmierung in Zwecksparverband für Eigenheime Aktiengesellschaft. Seit 1935 lautet der Name Aachener Bausparkasse AG. Im Oktober 2012 erfolgte die Fusion mit der HUK-Coburg-Bausparkasse AG. Die HUK-Coburg-Versicherungsgruppe ist nun größter Einzelaktionär der Aachener Bausparkasse AG.
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13. Dezember 2018
von Wolfgang Ruch
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Vorabbesteuerung von Investmentfonds

Die Investmentsteuerreform ist vor 1 Jahr zum 1.1.2018 in Kraft getreten und hat u.a. dafür gesorgt, das die steuerfreien Investmentfonds (Altbestand von vor 2009) ihren Steuervorteil verlieren (Hier habe ich darüber berichtet).

Mit der Investmentsteuerreform wurde auch die Vorabpauschale auf die Wertentwicklung thesaurierender oder teilweise ausschüttender Fonds eingeführt. Diese wird zum 2. Januar 2019 erstmals angewendet und wird bei vielen Fondsanlegern zu Abbuchungen wegen „Fondsbesteuerung“ auf dem Giro- oder Verrechnungskonto führen.

Der Bundesverband Investment (BVI) hat ein Erklärvideo zum Thema bereitgestellt
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13. Dezember 2018
von Wolfgang Ruch
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Neue Beitragsbemessungsgrenze in der GKV für 2019

Wie fast jährlich ändern sich die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Zahlen wurden kürzlich aus dem Referentenentwurf veröffentlicht und werden zum Jahresende von Kabinett verabschiedet:

Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 2019: 54.450,- Euro (4.537,50 € mtl.)

Jahresarbeitsentgeltgrenze in der GKV 2019: 60.750,- Euro (5.062,50 € mtl.)

Nur, was heißt das für den einzelnen?

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze trennt die Pflichtversicherten von den Freiwillig Versicherten. Wer weniger als 560.750,- Euro im Jahr verdient wird in der Gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. So kann es auch in der PKV Versicherten passieren, dass sie in die GKV zurück müssen. Wer mehr als 60,750,- Euro im Jahr verdient, wechselt von der Pflichtversicherung in die freiwillige Versicherung und nur, wer freiwillig in der GKV versichert ist, kann sich befreien lassen und seinen Versicherungsschutz in einer PKV suchen.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in meinem passenden Video!
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11. Dezember 2018
von Wolfgang Ruch
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Änderungen des Mindestlohns 2019

Rund 3,6 Millionen Menschen in Deutschland profitieren von dem 2015 eingeführten gesetzlichen Mindestlohn. Gerade Geringverdiener sind die Hauptnutzer der Lohnuntergrenze, welche Ausbeutung verhindern und eine geregelte Grundsicherung gewährleisten soll. 2019 tritt die nächste Erhöhung in Kraft.

Alle 2 Jahre trifft sich die ausgewählte Mindestlohnkommission und berät über die Anhebung der Stundenlöhne. Für die Entscheidung werden aktuelle Tarifverträge und Lebenserhaltungskosten herangezogen. Daraufhin wurde im Januar 2017 der Mindestlohn von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde angehoben. Nun sind zwei Jahre vergangen und 2019 erfolgt erneut eine Erhöhung. Um Unternehmen zu entlasten, erstreckt sich diese auf die nächsten zwei Jahre:

• 9,19 Euro/Arbeitsstunde ab Januar 2019
• 9,35 Euro/Arbeitsstunde ab Januar 2020
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22. November 2018
von Wolfgang Ruch
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Organspendeausweis

Das Thema Organspende ist regelmäßig ein Thema in Gesprächen. Es gibt dazu völlig unterschiedliche Auffassung der Diskutanten und vor allem spüre ich irgendwie immer etwas das Thema Angst bei der Diskussion um dieses Thema.

Jeder kann dazu seine eigene Meinung haben. Wichtig finde ich aber, dass diese Meinung in einem Organspendeausweis festgehalten wird, damit der eigene Wille auch umgesetzt werden kann.

Organspendeausweise kann man hier bestellen.

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29. Oktober 2018
von Wolfgang Ruch
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Halloween – Gib mir Süßes, sonst gibt´s Saures (Rechtslage)

Am 31. Oktober ist es wieder soweit. Kinder ziehen geschminkt und verkleidet in Gruppen durch die Straße und klopfen an Haustüren und bitten mit dem Spruch „Gib mir süßes, sonst gibt´s Saures“ um Süßigkeiten. Je nach Alter der Kinder im Beisein der Eltern oder alleine als Gruppe.

Während es bei den kleinen Kindern einfach recht süß ist und mehr als Event für Süßigkeitenspender und Familien zu verstehen ist, kann es bei den Jugendlichen schon recht belästigend werden.

Wie sieht es denn Versicherungsrechtlich in diesem Fall aus?

Ich wünsche allen einen angenehmen Abend und immer genügend Süßigkeiten für die klingelnden Kinder, dann sollte es auch wenige Probleme geben.

Ihr
Wolfgang Ruch

5. Oktober 2018
von Wolfgang Ruch
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Investmentfonds – Unterschiede zwischen reinen Aktienfonds und gemanagten Investmentfonds

Ein Aktienfonds ist ein Depot, in dem der Fondsmanager die Aufgabe hat, Aktien eines Landes oder einer bestimmten Sparte für die Fondsanleger zu erwerben.  Dabei versucht der Manager mit seinem Team die Aktienwerte zu identifizieren, die vermutlich in den nächsten Monaten und Jahren die beste Wertentwicklung erzielen werden. Der Fonds wird dann meistens mit einem Index des Marktes verglichen, um so die Leistung des Fondsmanagers feststellen zu können. Der Fonds „DWS Investa“ wurde z.B. bereits 1956 aufgelegt und erwirbt ausschließlich Titel aus dem Dax-Sortiment. Dabei hat er es in den letzten 20 Jahren geschafft, durch die gute Auswahl der Titel, besser als der Index zu sein und den Kunden einen Mehrgewinn gegenüber dem DAX-Index zu erzielen. Weiterlesen →

29. September 2018
von Wolfgang Ruch
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Vorsicht, Geldanlage! – Wie die eigentlich sicheren ETFs jetzt gefährlich werden

Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt, sagen Experten. Und dann sieht es für das Modeprodukt der heutigen Geldanlage zum Teil gar nicht gut aus: Börsengehandelte Fonds namens ETFs. „Plusminus“ zeigt, welche Gefahren mit „synthetischen“ ETFs einhergehen und wie man sie erkennen kann.

Zehn Jahre nach der Lehmann-Pleite und der danach folgenden Euro-Krise haben Sparer schon länger nichts mehr zu lachen: Die Zinsen sind niedriger als die Inflation. Wer Geld für das Alter zurücklegen will, muss mit Wertverlust rechnen. Wer dagegen in Aktien investiert, konnte sich in den letzen Jahren über große Kursgewinne freuen.

Hier geht es zum Videobeitrag von Plusminus zum Thema ETF

 

20. September 2018
von Wolfgang Ruch
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Steuern sparen mit dem Krankenkassenbeitrag zur PKV

Die Ausgaben für die freiwillige gesetzliche (GKV) oder die private Krankenversicherung (PKV) stellen mit mehreren hundert Euro jeden Monat einen der größten Posten in der Liste der festen Kosten dar. Dennoch kann es Sinn machen diese nicht nur monatlich, sondern weit im Voraus zu zahlen und damit mehrere Tausend Euro vorab an seinen Versicherer oder die Krankenkasse zu überweisen.

Ein ganz legaler Steuertick bring eine massive Ersparnis und daher um ein Vielfaches mehr als die derzeit mageren Zinsen bei Geldanlagen. Zudem ist es eine völlig risikolose Variante aus dem eigenen Geld etwas mehr zu machen.
Der Grund in dieser Möglichkeit liegt im Einkommensteuergesetz. Seit dem Jahr 2010 lassen sich die Beiträge für die Krankenversicherung teilweise von der Steuer absetzen bzw. werden als Sonderausgaben angesetzt. Dabei werden nicht 100% der Beiträge berücksichtigt, sondern je nach Vertrag etwas um die 70-80%, denn der Gesetzgeber lässt nur die Ausgaben steuermindernd zu, welche der so genannten Basisabsicherung entsprechen. Wer also Wahlleistungen für privatärztliche Behandlung versichert hat, der kann diese genau so wenig absetzen, wie Leistungen für Naturheilverfahren oder weitere Extras. Der Versicherer weist aber den Anteil des Beitrages extra aus, welcher der Basisabsicherung entspricht.
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10. September 2018
von Wolfgang Ruch
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Familienversicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Chris Beck / pixelio.de

Es gibt eine Fülle von Unterschieden zwischen der Privaten Krankenversicherung (PKV) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). In vielen Punkten ist die PKV im Vorteil. Es gibt aber auch ganz klare Vorteile in der GKV. Ein wesentlicher Vorteil der GKV ist die kostenfreie Familienversicherung für den Ehepartner (wenn dieser nicht arbeitet) und die minderjährigen Kinder. In der PKV müssen für jedes Kind ein extra Beitrag entrichtet werden, was schnell zu einem Gesamtbeitrag der ganzen Familie von 900,- Euro führen kann (z.B. 1 Elternteil und 2 Kinder).

In der GKV hingegen wären die Kinder kostenfrei versichert. Ein echter finanzieller Vorteil!
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