Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

22. Februar 2018
von Wolfgang Ruch
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Focus Spezial – Deutschlands Top Versicherungsmakler 2018

Welche freudge Überraschung in der heutigen Post:
Focus informiert mich, dass ich in dem Sonderhet am 29.5. als einer der Top Versicherungsmakler Deutschlands ausgezeichnet werde.
Das Ergebnis stammt aus einer Befragung von Kunden und Kollegen durch ein Marktforschungsinstitut.
Da kann ich nur Danke sagen und ich werde berichten!!!

18. Februar 2018
von Wolfgang Ruch
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Fondsdepot – Bei welcher Bank soll ich mein Depot eröffnen?

Wer in Aktien oder Fonds investieren möchte, benötigt ein Depot bei einer Bank. Dort werden die Anteile erworben und verwahrt.
Ganz wichtig: Bei den Werten in einem Depot handelt es sich nicht um haftendes Vermögen einer Bank, sondern um Treuhandvermögen, weshalb es nicht der Einlagensicherung unterliegt. Im Falle einer Insolvenz der Bank muss man dem Insolvenzverwalter einfach mitteilen, wohin die Stücke übertragen werden sollen.
Viele Banken können bei Investmentfonds nur ganze Fondsanteile erwerben und im Depot verwahren. d.h., wer einen Sparplan machen möchte, spart auf einem Verrechnungskonto und wenn genug Geld vorhanden ist, dann wird davon ein Anteil erworben.
Es gibt aber auch Depotbanken, die sich speziell auf die Lagerung von Fondsanteilen spezialisiert haben. Dort kann man auch Bruchstücke erwerben und somit auch echte Sparpläne, die in die jeweiligen Fonds investieren. Dafür kann man dann meistens in diese Depots keine Aktien kaufen.
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9. Februar 2018
von Wolfgang Ruch
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aktuelle Rechtsprechung – BGH zur Haftung eines Gebäudeeigentümers

Es gibt manche Versicherungen, die wollen die Kunden einfach nicht, da sie nicht den Sinn sehen und andere unbedingt, obwohl sie keine existenziellen Risiken absichern, wie z.B. die Fahrradversicherungen, die Brillenversicherungen etc. Manchmal wird das Risiko falsch eingeschätzt und der Grund einfach nicht gesehen. „Was soll denn schon passieren?“ ist meist die Antwort.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute ein wegweisendes Urteil zur Haftung eines Gebäudeeigentümers verkündet. Und genau für dieses Risiko benötigt man als Haus- und Grundstückseigentümer eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung.

Wer ein selbstgenutztes Einfamilienhaus bewohnt, hat diesen Baustein meistens kostenfrei in seiner Privathaftpflicht eingeschlossen. Wer jedoch ein Haus besitzt und vermietet sollte unbedingt eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht besitzen. Bei Eigentümern einer Eigentumswohnung kümmert sich die Hausverwaltung darum, wobei eine Kontrolle des Vertrages sicherlich nicht schadet.
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7. Februar 2018
von Wolfgang Ruch
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Kursturbulenzen an den Börsen: Was steckt dahinter? Wie sollte man reagieren?

Die Börsen an der Wall Street haben am Mintag einen Tag des Ausverkaufs erlebt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hatte zwischenzeitlich knapp 1.600 Zähler und damit so viele Punkte wie nie zuvor an einem einzelnen Handelstag verloren. Seit Ende Januar haben die Börsen ihre Vorzeichen ins Negative geändert und in wenigen Tagen haben sich die bisherigen Jahresgewinne in Luft aufgelöst. Das gilt auch für die meisten anderen Börsen in Asien und in Europa.

Jahrelang waren die Zinsen im Sinkflug, um die Wirtschaft nach der Finanzkrise zu retten. Hinzu kamen eine beispiellose Geldschwemme und Wertpapieraufkäufe durch die Notenbanken. Aus der Welt ohne Zinsen wurde der „Anlagenotstand“ geboren. Anleger mussten umdenken und auf die Suche nach Ertrag gehen. Somit drängte der Zinsschwund Investoren in andere Vermögensformen: Aktien, Risikoanleihen (High Yields, Junkbonds), Immobilien, Private Equity, Kryptowährungen, Kunstwerke oder auch Oldtimer.

Neue Preisblasen sind entstanden, die auch einmal platzen können. Insbesondere dann, wenn die Wahl und Investition rein nach quantitativen Gesichtspunkten erfolgt ist und nicht auf qualitativer Analyse beruht.
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27. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Investmentsteuerreform – Was sich ab 2018 ändert

Erinnern Sie sich noch? Im Jahr 2008 haben viele Kunden Gelder in gemanagte Investmentfonds angelegt, da innerhalb des Fonds eine Marktanpassung erfolgt und nicht der Kunde selber kaufen und verkaufen muss. Dadurch sollten diese Fonds dem alten Steuerrecht unterliegen und sämtliche Kursgewinne nach 12 Monaten steuerfrei sein. Für alle Anlagen ab 2009 werden auch die Kursgewinne durch die Abgeltungssteuer belastet.

Nicht einmal 10 Jahre hat diese Regelung gehalten…
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18. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Mr.MoneyPenny – Wie sicher ist unser Geld bei den Banken?

Bereits im Sommer 2012 habe ich zu dem Thema Einlagensicherung in diesem Blog berichtet.

Die Anfragen meiner Kunden zu bestimmten Banken und ob sie dort ihr Geld anlegen sollen, da etwas bessere Zinsen versprochen werden, hat mich dazu veranlasst, dieses Thema als Videobeitrag bei Mr.MoneyPenny aufzugreifen.

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12. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Wie sicher ist mein Geld? Teil 2

Zum Glück gibt es die Einlagensicherungssysteme für Spareinlagen. Diese musste seit Gründung 1966 bereits über 30x einspringen und den Kunden ihre Einlagen erstatten. Bisher handelte es sich immer um kleinere Banken. Ob diese Einrichtung die Insolvenz einer großen Bank, wie der Deutschen Bank, überleben würde, steht in den Sternen. Wahrscheinlich ist deshalb auch der Staat im Jahr 2008 bei der Commerzbank mit mehreren Mrd. Euro eingestiegen.

Welche Einlagensicherung greift denn nun?

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6. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Wie sicher ist mein Geld? Teil 1

Regelmäßig erreichen mich Anfragen zur Sicherheit der Geldanlagen. Daher fasse ich hier einmal dieses Thema zusammen:

Grundsätzlich ist zwischen Investmentfonds und Spareinlagen (Tages-, Festgeld und Sparbücher) zu unterscheiden:

Investmentfonds: Egal ob Aktienfonds, Rentenfonds und andere Arten von Investmentfonds, die Sie in ihrem Depot liegen haben. Diese fallen grundsätzlich nicht in die Insolvenzmasse einer Bank, da es sich um Sondervermögen handelt. Die Bank ist nur Verwahrstelle und ist auch nicht für die Wertentwicklung verantwortlich.

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15. Dezember 2017
von Wolfgang Ruch
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Die Zukunft – eine bargeldlose Welt?

Die Finanzminister in der EU überlegen, die Möglichkeit der Bargeldtransaktionen immer weiter zu beschränken. Es spielt ihnen natürlich in die Hände, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr von Nichtbanken in Deutschland aktuell bei ca. 54 Mrd. Euro jährlich liegt.
In der Zeit von 1995 bis 2015 ist die Anzahl der ausgegebenen Kreditkarten um etwa 60% gestiegen, wobei die meisten Kunden Visa (ca. 16,7 Mio. Kunden) und Mastercard (ca. 16,1 Mio. Kunden) nutzen. Glücklicherweise ist der polizeilich gemeldete Kreditkartenbetrug in dieser Zeit auch um ca. 50% gesunken.
Weltweit wird eine Zunahme der digitalen Bezahlvorgänge von jährlich fast 11% erwartet. Diese teilen sich jedoch sehr unterschiedlich auf.
Während in Europa mit einer Steigerung von ca. 6,5% gerechnet wird, sind es vor allem die asiatischen Länder mit Steigerungsraten von über 25% jährlich.
Im Sommer 2016 war ich selber in China und habe mich dort mit dem Thema Zahlungssysteme beschäftigt. So werden dort mit einer Art Messenger (WeChat) Gelder zwischen den Personen über das Handy hin- und hergeschickt oder der Cocktail an der Bar bezahlt. Ganz ohne Zwischenschaltung einer Bank.
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30. November 2017
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutz – Ärger nach den Festtagen

Die Auxilia Versicherung, ein reiner Rechtsschutzversicherer, informiert regelmäßig über verschiedene Rechtsschutzfälle aus der Praxis. Kürzlich erhielt ich folgendes Beispiel:

Hans-Peter T. möchte dieses Mal zu Weihnachten alles richtig machen. In den letzten Jahren hat er für seine geliebte Luise nie ein vernünftiges und schönes Weihnachtsgeschenk bekommen. Immer ist er erst auf den letzten Drücker losgezogen und hat dann das falsche Geschenk erwischt. Luise hat zwar nie etwas gesagt, aber glücklich sah sie auch nicht aus. Deshalb soll dieses Jahr alles anders werden, Luise wird strahlen!

Schon im November geht Hans-Peter T. in das Juweliergeschäft von Jens G. und sucht nach einem wunderschönen Ensemble aus Gold mit echten großen Edelsteinen. Ein Collier, Ohrringe, ein Ring und ein Armreif sollen es sein. Jens G. wittert ein gutes Geschäft: Er könnte da etwas Individuelles anfertigen. Hans-Peter T. ist von dem Entwurf sehr angetan – vom Preis allerdings weniger: über 10.000,- €! Aber es soll etwas Besonderes sein, seine Luise ist ihm das ganz und gar wert.
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