Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

28. April 2018
von Wolfgang Ruch
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Baufinanzierung – Vorfälligkeitsentschädigung bei Kündigung des Darlehensvertrages

Die Zinsen sind seit einigen Jahren im absoluten Tiefpunkt und Kunden die vor ca. 5 Jahren oder länger eine Finanzierung mit einer Bank vereinbart haben, hätten lieber den aktuellen Zins, als den vereinbarten hohen…

Da ich immer wieder auf dieses Thema angesprochen werden, hier ein paar grundsätzliche Anmerkungen:

Wer mit einer Bank eine Zinsbindung von bis zu 10 Jahren vereinbart hat, kann diesen Vertrag nicht einfach kündigen. Lediglich, wenn die Immobilie verkauft wird, muss das Darlehen abgerechnet werden. Wer aber vorzeitig aus dem Vertrag geht, muss der Bank den daraus entstandenen Schaden ersetzen. Dies nennt sich Vorfälligkeitsentschädigung.
Wer eine Zinsbindung von mehr als 10 Jahren mit der Bank vereinbart hat, hat gem. §489 BGB das Recht, nach 10 Jahren das Darlehen mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten teilweise oder vollständig zu kündigen und ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurückzuzahlen.
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18. April 2018
von Wolfgang Ruch
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Generali Lebensversicherung erhöht den Beitrag zur BU bei laufenden Verträgen

Geht das überhaupt, dass eine Versicherung einseitig während der Vertragsphase einfach den Beitrag zu einer Versicherung erhöht?

Rein rechtlich ist das ganze etwas anders zu bewerten.
Bei einer Versicherung gibt es einen Bruttobeitrag (das ist der Beitrag, der in der Police für das vereinbarte Risiko steht).
Dieser Beitrag ist grundsätzlich sehr konservativ gerechnet und es entstehen Überschüsse, die dem Kunden zustehen. Jetzt kann man entweder diese Überschüsse am Ende der Laufzeit ausbezahlen lassen (So macht man das z.B. bei Rentenversicherungen, wenn zum laufzeitende möglichst viel rauskommen soll) oder aber den Beitrag sofort um die Überschüsse reduzieren lassen. Bezahlt wird dann nur der Nettobeitrag = Zahlbeitrag.
Wenn sich jetzt die Überschüsse verringern (z.B. schlechtere Zinsen am Markt, mehr Versicherungsfälle etc), dann darf der Versicherer der Beitrag anheben, jedoch nicht mehr als der Tarifbeitrag = Bruttobeitrag.
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5. April 2018
von Wolfgang Ruch
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Tagesgeld – Die Diba streicht die Zinsen zusammen

Viele Jahre war der Diba ein fester Platz in der Rangliste der besten Tagesgelder sicher. Die Konditionen habe sich zwar über die Jahre auch verschlechtert, gehörten aber noch immer zu den besten, was die Banken zur Zeit anbieten.

Gestern hat die Diba mit einer Nachricht überrascht: Die Diba senkt die Zinsen für ihre Tagesgeldangebot von 0,1% auf 0,01% = gar nichts.

Fazit: Wer seine Reserven dort liegen hat, sollte sie auch weiterhin dort belassen. banken mit höheren Zinsen unterliegen in der Regel nicht dem Deutschen Einlagensicherungsfonds – hier das Video zu diesem Thema.

Wer das Geld für längere Zeit anlegen möchte, sollte sich bei mir melden, um einen Anlagevorschlag zu besprechen.

Ihr
Wolfgang Ruch

22. Februar 2018
von Wolfgang Ruch
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Focus Spezial – Deutschlands Top Versicherungsmakler 2018

Welche freudge Überraschung in der heutigen Post:
Focus informiert mich, dass ich in dem Sonderhet am 29.5. als einer der Top Versicherungsmakler Deutschlands ausgezeichnet werde.
Das Ergebnis stammt aus einer Befragung von Kunden und Kollegen durch ein Marktforschungsinstitut.
Da kann ich nur Danke sagen und ich werde berichten!!!

18. Februar 2018
von Wolfgang Ruch
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Fondsdepot – Bei welcher Bank soll ich mein Depot eröffnen?

Wer in Aktien oder Fonds investieren möchte, benötigt ein Depot bei einer Bank. Dort werden die Anteile erworben und verwahrt.
Ganz wichtig: Bei den Werten in einem Depot handelt es sich nicht um haftendes Vermögen einer Bank, sondern um Treuhandvermögen, weshalb es nicht der Einlagensicherung unterliegt. Im Falle einer Insolvenz der Bank muss man dem Insolvenzverwalter einfach mitteilen, wohin die Stücke übertragen werden sollen.
Viele Banken können bei Investmentfonds nur ganze Fondsanteile erwerben und im Depot verwahren. d.h., wer einen Sparplan machen möchte, spart auf einem Verrechnungskonto und wenn genug Geld vorhanden ist, dann wird davon ein Anteil erworben.
Es gibt aber auch Depotbanken, die sich speziell auf die Lagerung von Fondsanteilen spezialisiert haben. Dort kann man auch Bruchstücke erwerben und somit auch echte Sparpläne, die in die jeweiligen Fonds investieren. Dafür kann man dann meistens in diese Depots keine Aktien kaufen.
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7. Februar 2018
von Wolfgang Ruch
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Kursturbulenzen an den Börsen: Was steckt dahinter? Wie sollte man reagieren?

Die Börsen an der Wall Street haben am Mintag einen Tag des Ausverkaufs erlebt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hatte zwischenzeitlich knapp 1.600 Zähler und damit so viele Punkte wie nie zuvor an einem einzelnen Handelstag verloren. Seit Ende Januar haben die Börsen ihre Vorzeichen ins Negative geändert und in wenigen Tagen haben sich die bisherigen Jahresgewinne in Luft aufgelöst. Das gilt auch für die meisten anderen Börsen in Asien und in Europa.

Jahrelang waren die Zinsen im Sinkflug, um die Wirtschaft nach der Finanzkrise zu retten. Hinzu kamen eine beispiellose Geldschwemme und Wertpapieraufkäufe durch die Notenbanken. Aus der Welt ohne Zinsen wurde der „Anlagenotstand“ geboren. Anleger mussten umdenken und auf die Suche nach Ertrag gehen. Somit drängte der Zinsschwund Investoren in andere Vermögensformen: Aktien, Risikoanleihen (High Yields, Junkbonds), Immobilien, Private Equity, Kryptowährungen, Kunstwerke oder auch Oldtimer.

Neue Preisblasen sind entstanden, die auch einmal platzen können. Insbesondere dann, wenn die Wahl und Investition rein nach quantitativen Gesichtspunkten erfolgt ist und nicht auf qualitativer Analyse beruht.
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27. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Investmentsteuerreform – Was sich ab 2018 ändert

Erinnern Sie sich noch? Im Jahr 2008 haben viele Kunden Gelder in gemanagte Investmentfonds angelegt, da innerhalb des Fonds eine Marktanpassung erfolgt und nicht der Kunde selber kaufen und verkaufen muss. Dadurch sollten diese Fonds dem alten Steuerrecht unterliegen und sämtliche Kursgewinne nach 12 Monaten steuerfrei sein. Für alle Anlagen ab 2009 werden auch die Kursgewinne durch die Abgeltungssteuer belastet.

Nicht einmal 10 Jahre hat diese Regelung gehalten…
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18. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Mr.MoneyPenny – Wie sicher ist unser Geld bei den Banken?

Bereits im Sommer 2012 habe ich zu dem Thema Einlagensicherung in diesem Blog berichtet.

Die Anfragen meiner Kunden zu bestimmten Banken und ob sie dort ihr Geld anlegen sollen, da etwas bessere Zinsen versprochen werden, hat mich dazu veranlasst, dieses Thema als Videobeitrag bei Mr.MoneyPenny aufzugreifen.

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12. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Wie sicher ist mein Geld? Teil 2

Zum Glück gibt es die Einlagensicherungssysteme für Spareinlagen. Diese musste seit Gründung 1966 bereits über 30x einspringen und den Kunden ihre Einlagen erstatten. Bisher handelte es sich immer um kleinere Banken. Ob diese Einrichtung die Insolvenz einer großen Bank, wie der Deutschen Bank, überleben würde, steht in den Sternen. Wahrscheinlich ist deshalb auch der Staat im Jahr 2008 bei der Commerzbank mit mehreren Mrd. Euro eingestiegen.

Welche Einlagensicherung greift denn nun?

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6. Januar 2018
von Wolfgang Ruch
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Wie sicher ist mein Geld? Teil 1

Regelmäßig erreichen mich Anfragen zur Sicherheit der Geldanlagen. Daher fasse ich hier einmal dieses Thema zusammen:

Grundsätzlich ist zwischen Investmentfonds und Spareinlagen (Tages-, Festgeld und Sparbücher) zu unterscheiden:

Investmentfonds: Egal ob Aktienfonds, Rentenfonds und andere Arten von Investmentfonds, die Sie in ihrem Depot liegen haben. Diese fallen grundsätzlich nicht in die Insolvenzmasse einer Bank, da es sich um Sondervermögen handelt. Die Bank ist nur Verwahrstelle und ist auch nicht für die Wertentwicklung verantwortlich.

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