Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

21. Februar 2017
von Wolfgang Ruch
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Kündigung von Bausparverträgen durch Bausparkassen

LBS_2998_web300x0Viele meiner Kunden haben noch aus alten Zeiten Bausparverträge, die sie für ihre Vermögenswirksamen Leistungen oder als Notfallreserve genutzt haben. Vor einigen Jahren gab es im Markt Zinsen von 4% und mehr für solche Verträge. Heute wäre das eine absolute Traumrendite.

Die Bausparkassen können diese Renditen natürlich nicht mehr erzielen und zahlen bei diesen Kunden entsprechend drauf. Man hat daher in den letzten Jahren angefangen, die gut verzinsten Bausparverträge der Kunden mit den unterschiedlichen Argumenten zu kündigen.

Inzwischen rechtskräftig und allgemeingültig ist es, dass eine Bausparkasse den Vertrag kündigen kann, wenn das Guthaben höher als die Bausparsumme ist. (Das kann ich auch verstehen.)
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14. Februar 2017
von Wolfgang Ruch
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Kfz Versicherung: Teilkasko und die Kuh auf der Motorhaube

Kürzlich erhielt ich das Bild mit der Kuh auf der Motorhaube eines BMW zusammen mit der lustigen Frage, ob dies denn in der Kfz Versicherung abgesichert sei…
Kuh auf BMW

Das habe ich gerne aufgegriffen und über Facebook einmal folgende Frage gestellt:

Kleine Quizzfrage an meine Kunden und Leser (nicht an meine Kollegen!!!) Wäre dieser Schaden in der Kfz Teilkasko-Versicherung abgesichert? Was ist Eure Meinung?

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8. Februar 2017
von Wolfgang Ruch
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Fondskongress Mannheim – Marktausblick 2017

Am 25.1. und 26.1.2017 war wieder der große Fondskongress in Mannheim. Neben vielen spannenden Vorträgen hatte ich eine Vielzahl von Gesprächen mit Fondsmanagern zu den von mir an meine Kunden vermittelten Fonds. (Hier die Info, welche Voraussetzung ein Fonds erfüllen muss, damit er von mir in die engere Auswahl kommt)

Ich arbeite jetzt die Fülle von Informationen nach und informiere dann die Kunden mit den entsprechenden Fonds.

U.a. gab es eine Podiumsdiskussion mit den Fondsmanagern Peter E. Huber, Olgerd Eichler, Dr. Bert Flossbach und Klaus Kaldemorgen die von Eckhard Sauren moderiert wurde.

Wer sich einmal die Marktmeinung zum Börsenjahr dieser Experten anschauen möchte:

https://youtu.be/ZEKY5NW4el4
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31. Januar 2017
von Wolfgang Ruch
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Fundstück des Monats – echte Versicherungsspezialisten…

heute gesehen in Berlin Schöneberg

Warum hat die Versicherungsbranche noch immer solch einen schlechten Ruf? Es liegt wohl an den Sturm- und Drangzeiten der 90er Jahre, in dem jeder nach einer kostengünstigen Gewerbeanmeldung ohne große Investitionen und ohne Sachkunde Versicherungen verkloppen vermitteln durfte. Wie Heuschrecken sind sie in die neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung eingefallen und haben entsprechend verbrannte Erde hinterlassen.

 Seit 2007 müssen alle Vermittler eine Sachkunde nachweisen, einen guten Leumund haben und eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung vorweisen können. Seitdem nimmt die Anzahl der nebenberuflichen Vermittler regelmäßig ab und inzwischen wird schon von einer vergreisenden Vermittlerschaft und zukünftigen Nachfolgeproblemen gesprochen. Aus meiner Sicht sind die Anforderungen an die Sachkunde noch immer zu gering, wenn sich „Spezialisten“ wie diese (siehe Foto) in der Branche halten können.

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27. Januar 2017
von Wolfgang Ruch
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Einlagensicherung bei Bausparkassen

Zu dem Thema Einlagensicherung bei Banken habe ich bereits verschiedene Blogbeiträge und sogar ein Video erstellt. (Hier geht es zu dem Video: Wie sicher ist unser Geld bei den Banken?)

Das Guthaben der Bausparkassen war bisher im Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e.V. (kurz: BESF) zusätzlich zu der Grundabsicherung über 100.000,- Euro Guthaben abgesichert. Diese Einlagensicherung wird jetzt zum 28.2.2017 aufgelöst und abgeschafft. Damit greift dann nur noch die gesetzliche Einlagensicherung, wie bei allen europäischen Banken.

Fazit: Ich sehe trotzdem keinen Handlungsbedarf, da die meisten Kunden ein Guthaben unterhalb der 100.000,- Euro Einlagensicherungsgrenze haben. Im Falle einer Insolvenz einer Bausparkasse wäre dieser Betrag weiterhin abgesichert.
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16. Dezember 2016
von Wolfgang Ruch
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Prisma Life – oder wie sicher ist mein Geld???

Die Prisma Life, ein kleiner lichtensteiner Versicherer, hat einige Besonderheiten zu bieten. So ist sie zwar eine Aktiengesellschaft, jedoch nicht an der Börse gelistet, da sämtliche Anteile bei Herrn Sören Patzig liegen, der gleichzeitig der Inhaber des Strukturvertriebes der AfA AG aus Cottbus ist.
So verwundert es wohl auch nicht, dass mehr als 50% des Neugeschäftes aus diesem Vertrieb zugeführt wird.

Man könnte auch sagen, der Vertrieb hat sich seine eigene Versicherung gekauft.

Inzwischen mehren sich die warnenden Hinweise zu diesem Versicherer, die der Journalist Herbert Fromme aus Köln in seinem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung sehr schön zusammengefasst hat.
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14. Dezember 2016
von Wolfgang Ruch
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Kapitalmarkt – Der Ausblick 2017

Die Kapitalmärkte waren in diesem Jahr sehr aufregend. Ohne Vorankündigung und ersichtlichen Grund sind die Börsen direkt nach Neujahr massiv eingebrochen. Dann gab es des britische Brexitvotum und die unvorstellbare Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Die Börsen waren sehr schwankungsreich. Zum Jahresende hat der Dax aber wieder einen Stand von über 11.000 Punkten.

Die Frage ist aber, wie geht es in 2017 weiter? Soll man eher in Aktien investieren oder doch das Geld lieber auf dem Tagesgeld belassen.
Für meine Kunden setze ich mich regelmäßig mit verschiedenen Analystenmeinungen auseinander, um eine passende Strategie zu entwicklen.

Eine dieser Fachmeinungen kommt von Chris-Oliver Schickentanz (Chief Investment Officer der Commerzbank). Das schöne an dieser Analystenmeinung ist, dass es sie neben der theoretischen schriftlichen Ausarbeitung auch in einfacher Form in den neuen Medien gibt. Hier das aktuelle Video zum Börsenausblick 2017.

Ihr
Wolfgang Ruch

10. Dezember 2016
von Wolfgang Ruch
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Schadensfall Leitungswasser – oder „ich bin mein bester Kunde“

Das Jahr 2016 war versicherungstechnisch für mich eine absolute Katastrophe. Im Januar erhielten wir im Urlaub in der Karibik die Info über einen Leitungswasserschaden aus einem Heizungsrohr in unserem Haus. Das Wasser lief vom Dachgeschoss durch das Badezimmer bis in die Küche im Erdgeschoss. Im Rahmen der Schadenbeseitigung musste das ganze Badezimmer entkernt, die Trockenbauwände neu gestellt und gefliest werden. Ich habe es noch gar nicht geschafft, einen Blogbeitrag dazu zu schreiben, da ereilt mich der nächste Leitungswasserschaden…

20161127_140647Am Sonntag des 1. Advents rief mich mein Vermieter meines Büros in Birkenwerder an und bat mich einmal vorbeizukommen, da Wasser unter der Bürotür ins Treppenhaus läuft… Der entspannte Sonntag war in diesem Moment vorbei und kurze Zeit später sah ich die Bescherung. Das Hauptabflussrohr des Hauses war verstopft und da sich mein Büro im Souterrain befindet, drückte der gesamte Toilettenabfluss des Hauses in mein Büro. Diesmal also leider kein sauberes Leitungswasser.

Warum ich dies so ausführlich beschreibe:
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3. Dezember 2016
von Wolfgang Ruch
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Schadensfall des Monats – Einbruchdiebstahl

AdventskalenderVersicherungen sind dafür da, die finanziellen Folgen eines Schadenfalls zu erstatten. Leider geht es manchmal nicht nur um das Geld, sondern auch die Emotionen spielen eine wichtige Rolle.

Hier heute den Schadensfall des Monats. Es ist schon wirklich frech, was manche Gauner sich hier erlauben…. 🙂

Hallo Herr Ruch,

jetzt hat es auch mich erwischt! Heute kam ich von der Spätschicht nach Hause und glaubte meinen Augen nicht – alle Türen offen, alles weg …
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15. November 2016
von Wolfgang Ruch
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Der teure Irrtum der Indexfonds

Offensichtlich durch die Medien forciert, werde ich in den vergangenen Wochen verstärkt um Anlagevorschläge für eine Investition in ETF’s (Indexfonds) gebeten. Ich  bin in keiner Weise von einer Anlage in ETF’s überzeugt, wie ich in meinem Blogbeitrag: “ ETF´s und Indexfonds – die bessere Alternative?“ dargestellt habe.
In meinen Augen machen Indexfonds für die langfristige Anlage von Kundengeldern keinen Sinn! ETF’s können sinnvoll sein, wenn ein Kunde kurzfristig spekulieren möchte und diese Wette mit Indexfonds kostengünstig umsetzen möchte.

Nachfolgender Artikel ist ein weiterer Beleg dafür, dass eine Anlage in Indexfonds nicht nur keinen Sinn macht, sondern auch risikoreicher und Rendite mindernder ist:

Beitrag Handelsblatt vom 10.11.2016 – Der teure Irrtum der Indexfonds

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr
Wolfgang Ruch