Um es gleich vorweg zu sagen, ich weis es auch nicht. Es ist ähnlich, wie bei den Juristen: Fragt man 5 Experten, bekommt man 7 Antworten. Weiterhin kommt es bei der Geldanlage auf den persönlichen Anlagehorizont und die Stressresistenz des Anlegers an. Wer nachts einfach nicht mehr gut schlafen kann, weil sein Depot ca. 10% an Wert verloren hat, der sollte einfach nicht in Aktien investieren. Da hilft es auch nicht, wenn es in einigen Jahren nachweislich die beste Strategie war.
Bei dem aktuellen Zinsumfeld sind die Märkte der Anleihen und anderer festverzinslichen Anlagen einfach tot. Wer eine Anleihe der Bundesrepublik Deutschland kauft, hat frühestens nach 8 Jahren eine positive Rendite und das ganze Thema der Inflation habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt.
Abgesehen von persönlichen Plänen und Befindlichkeiten des einzelnen Kunden (auf die unbedingt Rücksicht zu nehmen ist), empfehle ich für den langfristigen Anleger mit einem Anlagehorizont von über 10 Jahren unbedingt einen Großteil der Anlage in Aktien. (über Aktienfonds)
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