Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

12. Januar 2014
von Wolfgang Ruch
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Kinder, wie die Zeit vergeht – 20 Jahre Ruch Finanzberatung

Ich möchte es kaum glauben, aber seit inzwischen 20 Jahren stehe ich meinen Kunden bei den Themen rund um die Versicherungen, Baufinanzierung und Geldanlage mit Rat und Tat zu Seite. In diesem Jubiläumsjahr habe ich einiges vor. Lassen Sie sich überraschen.

Ganz besonders gefreut hat mich als Auftakt der Bericht zum Jubiläum in der Fachzeitschrift „AssCompact“ vom Januar 2014, den ich hier gerne aufgreife. Vielen Dank an Frau Pickert und Frau Klein aus der Redaktion von „AssCompact“ für den tollen Beitrag.

Hier gibt es den Artikel als pdf-Version zum Download

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7. Januar 2014
von Wolfgang Ruch
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Liebesgeflüster – oder „Schatz, warum haben wir keine Aktien?“

Bei der letzten Zugfahrt wurde ich ungewollt Zeuge des folgenden Gespräches eines Ehepaares in den besten Jahren:
Sie: In der Zeitung steht, der deutsche Aktienmarkt hat 2013 hohe zweistellige Renditen erzielt. Warum haben wir keine Aktien?
Er: Der Dax steht doch auf Höchstständen. Nochmal steigen wir nicht am Hoch ein!
Sie: Hast du das nicht auch letztes Jahr gesagt?
Er: Ja und jetzt steht der Markt noch höher!
Sie: Was ist, wenn er am Ende dieses Jahres noch höher steht?
Er: Was soll das, willst du mich ärgern?

Den Rest der Konversation erspare ich Ihnen, denn er fällt eher in die Rubrik Kommunikationsversagen in der Ehe. Aber der kleine gezeigte Ausschnitt spiegelt ein weit verbreitetes Dilemma unter Privatanlegern wider:
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5. Dezember 2013
von Wolfgang Ruch
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Hausratversicherer uneinig bei Türschlössern

1031-mog-tuer-schlossMeine Kunden kennen den Vorgang. Im September habe ich sie angeschrieben und gebeten, mir ein Bild ihres Türschlosses zu senden, um feststellen zu können, ob dies den Annahme – und Sicherheitsrichtlinien der Hausratversicherung entspricht und Versicherungsschutz gewährt wird. Es bringt ja nichts, wenn man regelmäßig Beiträge zahlt, ein tolles und umfassendes Bedingungswerk abgeschlossen hat und dann im Leistungsfall ist der Versicherer schadenfrei. Die Reaktionen der Versicherer waren sehr unterschiedlich…

Als aktueller Zwischenstand dieses Projektes ist folgender Artikel im Fachmagazin „Portfolio-International“ erschienen:

http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/hausratversicherer-uneinig-bei-tuerschloessern.html
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28. November 2013
von Wolfgang Ruch
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Blogparade Wunsch BU

Im Juni diesen Jahres hat Finanztest wieder einmal einen Vergleich zum Thema Berufsunfähigkeit veröffentlicht. Und leider hatte er schon wieder erhebliche handwerkliche Fehler und ein Netzwerk von Versicherungsmaklern hat sich fachlich mit diesem Test auseinandergesetzt. Ich habe bereits dazu in meinem Beitrag „Finanztest testet Berufsunfähigkeitsversicherungen – Avanti dilettanti“ davon berichtet.

Nun, kritisieren ist einfach, es soll ja auch etwas geändert werden. An der Testreihe bei Stiftung Warentest und an den Berufsunfähigkeitsversicherungen im Allgemeinen. Es gibt immer etwas zu verbessern. Daher wurde die „Blogparade Wunsch BU  ins Leben gerufen, in dem verschiedene Versicherungsmakler, Versicherungsberater, Juristen und Journalisten ihre Wünsche zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung äußern dürfen.
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22. November 2013
von Wolfgang Ruch
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Der Sinn oder Unsinn von Ratings am Beispiel der Stiftung Wartentest

In schöner Regelmäßigkeit bringen die verschiedenen Verbraucherzeitschriften Ratings und Rankings zu den unterschiedlichsten Produkten heraus, um den Umsatz ihrer Hefte anzukurbeln. Mag es noch bei Holzspielzeug funktionieren, den Bleigehalt der Farbe zu ermitteln und im Labor nachzuweisen, wird es bei Finanzprodukten schon etwas schwieriger.

Holzspielzeug, welches mit bleihaltiger Farbe angemalt ist, schadet Kleinkindern von Akademikern genauso, wie von Handwerkern, von Millionären, wie von Hartz IV Empfängern – Das macht keinen Unterschied.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wiederum, sichert eine Person nach seinen persönlichen Bedürfnissen und Risikoeigenschaften ab. Da macht es schon einen erheblichen Unterschied, ob ich Akademiker oder Handwerker bin, ob ich meine finanzielle Grundabsicherung oder nur den Worst-Case-Szenario absichern möchte.

Fazit: Das gleiche Produkt ist also nicht für jeden gleich gut, da er unterschiedliche Anforderungen an Leistung und Beitrag stellt. Weiterlesen →

13. November 2013
von Wolfgang Ruch
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Eine Katastrophe für die Sparer bahnt sich an…

Man mag es als skurrilen Scherz empfinden, dass der jüngste Schuldenbericht des Internationalen Währungsfonds zur Lösung der auf mittlerweile rund 9 Billionen Euro – das ist eine Neun mit nachfolgend zwölf Nullen – explodierten Staatsschulden aller Euro-Mitgliedsländer einen deutlichen Beitrag seitens der Sparer ins Spiel bringt. Zwar wurde dieser Gedanke von den IWF Ökonomen lediglich als theoretisches Gedankenspiel bezeichnet, dennoch scheint ihnen diese Idee nicht ganz abwegig zu erscheinen, sonst hätten sie diese erst gar nicht in den Schuldenbericht aufgenommen. Zu verlockend klingt beispielsweise die Idee, dass das auf über 5 Bio. Euro gestiegene Sparvermögen der Deutschen mit einer Sondersteuer belegt werden könnte, um den Vermögenszuwachs, den die Deutschen aufgrund ihrer Exporterfolge in den letzten Jahren auf Kosten der übrigen Mitgliedstaaten erlangt hätten, zumindest zum Teil auszugleichen. Weiterlesen →

26. Oktober 2013
von Wolfgang Ruch
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9.000 Punkte im DAX – Und wie geht es weiter?

Das ist eine Frage, für die viele gerne eine Antwort hätten. Verschiedenste Fachleute versuchen mit den unterschiedlichsten Methoden ein Zukunftsszenario zu entwickeln. Das Problem ist nur, dass es einige Prognosen gibt die von einem fallenden DAX und andere Prognosen von einem stark steigendem DAX ausgehen. Also muss man sich doch wieder selber ein Bild machen und seine eigene Prognose entwickeln und danach handeln.

Der DAX ist natürlich nicht der ganze deutsche Aktienmarkt. Er bildet nur die 30 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland ab. Das sind jedoch in der Regel die meist gehandelten Aktien in diesem Land. Natürlich kann man den DAX nicht alleine betrachten, denn die Grundlage für eine Entwicklung sind die jeweiligen Aktienkurse der Unternehmen, die den DAX bilden und die wiederum sind teilweise internationale Konzerne mit Tätigkeiten in der ganzen Welt.
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21. Juni 2013
von Wolfgang Ruch
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Finanztest testet Berufsunfähigkeitsversicherungen – Avanti dilettanti

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(c) Matthias Helberg

Die Zeitschrift Finanztest wird monatlich von der Stiftung Warentest herausgegeben. Eine Stiftung, die neben dem Test von Kühlschränken, Kinderkleidung, Seminaranbietern auch Versicherungstarife überprüft. Seit Jahren kritisieren eine Gruppe von Versicherungsmaklern, zu der ich gehöre,  diese Ausarbeitungen der Stiftung Wartentest erheblich, da diese aus unserer Sicht intransparent und nicht nachvolziehbar sind. Weiterhin werden Kriterien angewendet und Musterkunden aufgestellt und anschließend ganze Tarife als sehr gut empfohlen, ohne wirklich auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele eines Kunden abzustellen und aus unserer Sicht gefährliche Tips gegeben. Gleichzeitig muss man wissen, dass Stiftung Warentest ihr Siegel „sehr gut“ als Lizenz an die Getesteten vermietet…Mein Kollege Matthias Helberg hat den aktuellen Vergleich aus dem Heft 7/2013 so schön erklärt, dass ich gar nicht erst den Versuch machen möchte, hier selber etwas zu schreiben.

Ich danke meinem Kollegen für die Arbeit und wünsche meinen Kunden viele interessante Einblicke in die Bewertung von Versicherungen durch die Stiftung Warentest.

hier geht es zum Original Blogbeitrag

Hier gibt es die Analyse als pdf Version

Ihr Wolfgang Ruch

 

Nachtrag 24.6.2013:

Auch andere Kollegen meines Netzwerkes haben sich mit dem Ergebnis der Stiftung Warentest zum BU-Vergleich beschäftigt und dabei noch ganz andere Seiten der aufgeworfenen Probleme beleuchtet:

Sven Hennig: Finanztest Berufsunfähigkeitsversicherungen (2013)

Wladimir Simonov:   Der FinanzREST: BUkompetenz

 

Nachtrag 26.6.2013:

Ich komme ja schon gar nicht mehr nach, die verschiedenen Stellungnahmen der Kollegen alle zu verfolgen. Es ist toll, wie viel Fachkompetenz ich unter meinen Kollegen habe. Inzwischen hat auch ein Mitarbeiter von Finanztest in einem Forum Stellung bezogen, allerdings aus meiner Sicht sehr unglücklich. Anbei die entsprechende Antwort meines Kollegen: Avanti dilettanti 2.0.

20. Juni 2013
von Wolfgang Ruch
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Knöllchen für die Garage – Hätten Sie es gewusst?

Manchmal gibt es Dinge, da kommt man auch mit einem gesunden Menschenverstand nicht drauf. In einer Garage dürfen nur Autos stehe. Sollten dort noch weitere Dinge abgestellt oder gelagert werden, kann dies ein teures Bußgeld kosten.

Aber schauen Sie selbst:

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Das entscheidende: Sollte es zu einem Feuer-, Leistungswasser oder Sturm- und Hagelschaden kommen, könnte der Hausratversicherer aufgrund des Verstoßes gegen geltendes Recht eine Regulierung verneinen. Bisher ist mir noch kein solcher Fall bekannt. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Ihr Wolfgang Ruch

13. Juni 2013
von Wolfgang Ruch
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Ergo – Versichern heißt verstehen

2139-fensterSo zumindest lautet die Werbekampagne der ERGO-Versicherung, die dafür Millionen an Anzeigen und Fernsehspots ausgibt.

Vielleicht sollte sich die Vertragsabteilung der ERGO einmal mehr mit ihrer eigenen Werbung beschäftigen, oder die Werbeabteilung, wie die Versicherung wirklich mit ihren Kunden umgeht. „Versichern heißt verstehen“, verstehen manche anders als man denkt…

ERGO kündigt 100.000 Wohngebäudeverträge (Bericht aus „Das Investment“ vom 29.5.2013)

Die ERGO hat in den letzten Jahren in der Sparte Wohngebäude keine Gewinne verbuchen können, da die Schadenssummen (wie bei den meisten anderen Gesellschaften auch) angestiegen sind.

Viele Jahre hat die ERGO Verträge verkauft, die keine Preisanpassungsklausel hatten und damit ein eigentlich sehr gutes Produkt im Markt waren. Gleichzeitig hätte die ERGO (damals noch Hamburg-Mannheimer Versicherung und Victoria Versicherung) zur Änderung des Versicherungsvertragsgesetzes (1.1.2008) ihre Versicherungsbedingungen anpassen müssen. Dies ist unterblieben und so erhalten die Versicherungsgesellschaften aktuell eine „Klatsche“ nach der anderen vor den Gerichten, wenn sie sich auf Obliegenheitsverletzungen des Kunden berufen und bei grober Fahrlässigkeit die Entschädigung kürzen möchten. (Ich habe das selber schon erfolgreich für meine Kunden durchgefochten).

Das Ergebnis: ERGO kündigt alle alten Verträge mit Beginn vor 2006.  (über 100.000 Verträge)
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