Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

11. November 2012
von Wolfgang Ruch
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Wie unabhängig ist Ihr Berater?

Sie haben alles richtig gemacht, denken Sie. Sie haben sich einen unabhängigen Vermittler ausgesucht und diese Angaben im Vermittlerregister überprüft. Sie haben den Berater persönlich im ersten Termin kennen gelernt, ihm über seine Fachkenntnisse ein wenig auf den Zahn gefühlt  und andere Kunden über die Dienstleistung berichten gehört . Und der erste Eindruck ist viel versprechend!

Nur leider haben Sie eine ganz entscheidende Frage nicht gestellt: Wie unabhängig ist Ihr Berater?

Viele werden jetzt gar nicht wissen, was ich mit dieser Frage meine. Die Antworten darauf sind für einen Kunden auch nur schwer zu überprüfen. Daher möchte ich hier einige Beispiele geben:
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31. Oktober 2012
von Wolfgang Ruch
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Immobilienfinanzierung – sind die Zinsen jetzt günstig?

Das ist die große Frage! Wenn ich diese beantworten könnte, würde ich mich auf eine Insel in der Südsee zurückziehen und die Kunden zur Beratung auf meine Kosten einfliegen lassen. Geld würde dann keine Rolle mehr spielen. Nur habe ich leider keine Glaskugel und kann die korrekte Antwort auf die Frage nicht geben.

Es gibt aber verschiedene Hinweise und Indizien, die eine Prognose erlauben.

Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF-Pfandbriefkurve – den Pfandbriefrenditen der Deka-Bank und der Landesbanken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld.

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28. Oktober 2012
von Wolfgang Ruch
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Carmignac Gestion – Kapitalmarktmaßnahme

Die französische Fondsgesellschaft Carmignac Gestion verwaltet insgesamt mit 18 verschiedenen Investmentfonds ein Vermögen von über 50 Milliarden Euro.

Die beiden in Deutschland bekanntesten Fonds sind der Carmignac Investissement  und der Carmignac Patrimoine.

Nachteil dieser beiden Fonds war, dass jeder einzelne Fondsanteil über 5.000 Euro gekostet hat. Wer also 10.000,- Euro anlegen wollte, bekam z.B. 1,753 Anteile, wenn seine Depotbank überhaupt Bruchstücke kaufen konnte. Viele Banken (z.B. Commerzbank, Deutsche Bank u.a.) kaufen immer nur ganze Anteile, was natürlich eine Investition oder ein Verkauf bei diesem hohen Anteilspreis erschwert.
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27. Oktober 2012
von Wolfgang Ruch
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Fidelity Fonds – Änderungen in den AGB

Die Fondsgesellschaft Fidelity hat ihre Geschäftsbedingungen kürzlich in einem wesentlichen Punkt geändert. Dieser betrifft die meisten Privatkunden eher nicht, da es sich um langfristige Anleger handelt. Trotzdem möchte ich Ihnen die Änderung und die Erklärung dazu nicht vorenthalten:

Sehr geehrte Anteilsinhaberin, sehr geehrter Anteilsinhaber,
Der Verwaltungsrat des Fonds (der “Verwaltungsrat“) ist stets um einen optimalen Anlegerschutz bemüht und passt deshalb die diesbezüglichen Maßnahmen an die sich verändernden Marktbedingungen an. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie darüber informieren, dass wir das derzeitige Preisanpassungsverfahren („Swing-Pricing“-Verfahren) dahingehend ändern werden, dass der Verwaltungsrat die maximale Preisanpassung in Ausnahmefällen erhöhen darf. Diese Änderung zielt einzig und allein auf den Schutz der Interessen der Anleger in diesem Fonds ab.
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26. Oktober 2012
von Wolfgang Ruch
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Die 10 Mythen der Finanzkrise

Was war der Grund für die Auslösung der Finanzkrise? Waren es falsche Entscheidungen kurz vor dem Ausbruch, oder liegen diese schon viel länger zurück? Richtig klären wird man es wohl nie, jedoch kann man verschiedene Mythen beleuchten und auf ihren möglichen Wahrheitsgehalt hin bewerten.

Michael Hörl (Wirtschaftspublizist aus Österreich) hat dies sehr verständlich mit den 10 größten Mythen der Finanzkrise gemacht und diesen Beitrag bei Das Investment veröffentlicht.
Ich finde den Beitrag sehr gelungen. Viel Spaß beim Lesen.

Hier geht es zum Originalbeitrag zu den 10 Mythen der Finanzkrise.

Viele Grüße
Ihr Wolfgang Ruch

19. Oktober 2012
von Wolfgang Ruch
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Option auf Unisex – Die Frist läuft aus

Bereits mit meinem Blogbeitrag „Am 21.12.2012 geht die Welt unter – oder?“  im Juli habe ich auf die Änderung der Kalkulationsgrundlage der Lebens- und Krankenversicherungen durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) hingewiesen.  Inzwischen haben viele Versicherer ihre Marketingmaschinen angeworfen und viele Versicherungsvermittler drängen auf den teilweisen unsinnigen Abschluss von Verträgen. So erreichen mich aktuell regelmäßig Fragen von Kunden, ob sie jetzt noch eine Versicherung abschließen sollen.

Grundsätzlich gilt: Nur, wenn Bedarf an dem jeweiligen Versicherungsschutz besteht, lohnt sich ein Abschluss noch in diesem Jahr. Nur, weil es eine neue Kalkulationsgrundlage gibt, braucht nicht jeder eine neue zusätzliche Rentenversicherung (oder BUR, PKVetc.). Sie kaufen ja auch nicht palettenweise Kaffee ein, nur weil die Bohnen teurer werden, wenn Sie eigentlich Teetrinker sind.

Daher ist die Grundlage immer ein ausführliches Gespräch über den Versicherungsbedarf und anschließend die gemeinsame Wahl des Versicherers.

Am 16.10.2012 hat die Financial Times dieses Thema aufgegriffen. 

Einige Gesellschaften bieten an, das bei Abschluss einer Versicherung noch in diesem Jahr, in 2013 dann überprüft wird, ob die alte Kalkulationsgrundlage besser ist, oder die neue. Entsprechend gibt es dann eine kostenfreie Umstellungsmöglichkeit. Von über 747 Rententarifen bieten solche Optionen u.a. die Alte Leipziger, die Continentale, debeka, Europa, Hansemerkur, InterRisk, Mylife, Swiss Life, Volkswohlbund und WWK an. (Quelle: Franke und Bornberg)

17. Oktober 2012
von Wolfgang Ruch
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Google plant Preisportal für Kfz-Versicherungen

Die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet am 16.10.2012 auf Seite 1 von der Planung des Internetkonzerns über die Pläne in den Markt der Versicherungsvergleiche einzusteigen.

Es gibt bereits einige Vergleichsportale, auf denen ein Kunde Berechnungen durchführen und dann direkt mit einem Klick beim Versicherer abschließen kann.

Vergleichsportale ermöglichen eine Transparenz, die grundsätzlich zu befürworten ist. Jedoch ist der Portalbetreiber kein Versicherungsvermittler im Sinne des Gesetzes und berät seine Kunden daher auch nicht. Kennen Sie als Kunde alle Versicherungsbedingungen (das sind die 50 Seiten Kleingedrucktes, die kein Kunde liest) und können diese deuten und vergleichen?

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29. September 2012
von Wolfgang Ruch
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Wahl der Gesetzlichen Krankenkasse

Die Beratung in Fragen der Sozialversicherung gehört als Versicherungsmakler nicht zu meinen Kernaufgaben. Teilweise berühren sie jedoch auch die Frage zum Versicherungsschutz von Privaten Versicherungen, so dass auch eine Wahl einer Gesetzlichen Krankenversicherung wohl überlegt werden soll und gerne von mir unterstützt wird.

Bis vor einigen Jahren hatten alle Krankenkassen unterschiedliche Beitragssätze und durch eine geschickte Wahl konnte man direkt jeden Monat sparen. Viele Kunden kennen noch meine damalige Empfehlung: BKK Hochrhein-Wiesental (heute in der BKK MHPlus aufgegangen). Das war eine kleine gesetzliche Betriebskrankenkasse aus Rheinfelden an der Schweizer Grenze. Da einer der Ursprungsbetriebe einmal einen Sitz in Berlin hatte, durften Berliner Kunden sich dort versichern. Ein echter Geheimtipp. Nachteil war ganz klar die räumliche Entfernung. So konnte man eben nicht einmal schnell im Service-Center vorbeigehen und einen Antrag abgeben oder ein Problem persönlich erörtern. Die Kommunikation lief nur per Post und Telefon. Dabei hatte man ständig andere Sachbearbeiter an der Strippe, denen man das ganze Problem wiederholt vortragen musste. Dafür hat sich dieses Problem jedoch als großer Vorteil im Portemonnaie bemerkbar gemacht und war somit ein hinnehmbarer Nachteil.

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7. September 2012
von Wolfgang Ruch
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Ein Ausblick auf die Aktienmärkte

Rainer Sturm pixelio.de

Anfang August titelte das Handelsblatt: 785 000 000 000 Euro Tagesgeld! Soviel Euros haben die deutschen Privathaushalte auf Tagesgeldkonten liegen. Das ist nahezu eine Verdoppelung seit 2007, obwohl sich im gleichen Zeitraum die Zinssätze gedrittelt haben und weit unter 1% p.a. notieren. Bei Unternehmen ein völlig identisches Bild! Noch nie wurde Sicherheit so teuer erkauft: Negative Realverzinsung! Im gleichen Zeitraum ist die Aktienanlage noch nie so günstig gewesen.

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27. August 2012
von Wolfgang Ruch
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Folgen falscher Gesundheitsangaben beim Abschluss von Versicherungen

Beim Abschluss von Kranken- und Lebensversicherungen (incl. der Berufsunfähigkeitsrente) stellt der Versicherer sehr detaillierte Fragen zum Gesundheitszustand. Diese müssen selbstverständlich wahrheitsgemäß beantwortet werden, denn nur so kann der Versicherer das Risiko einschätzen und berechnen, ob der normale Beitrag ausreichend für das Risiko ist, oder ob ein Risikozuschlag verlangt werden muss.

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