Vorsicht! Mit wenigen Linien und Kreisen hinterlassen Kriminelle Hinweise, um Informationen über die Bewohner und deren Lebensumstände auszutauschen. Diese fallen kaum auf: kleine Markierungen an Hauswänden, Türen, bei Gegensprechanlagen, Briefkästen oder an Zäunen.
Gemeint sind sogenannte Gaunerzinken, die von manchen Einbrechern gezeichnet und gedeutet werden. Nicht nur Kriminelle machen sich die Zeichensprache zunutze: Selbst einige Bettler, Vertreter von religiösen Gruppierungen, Vertreter und Prospekt-Verteiler hinterlassen sich gegenseitig Zeichen. Ein modernes Phänomen ist das sogenannte „War Chalking“. Hier wird mit Kreide an ein Haus gezeichnet, dass es z.B. einen ungeschützten WLAN-Zugang (eine drahtlose Funkverbindung zum Internet) in Reichweite gibt, der angezapft werden kann.
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