Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

17. April 2015
von Wolfgang Ruch
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Versicherungen leisten nicht immer – Makler helfen

1411-rettungshubschrauber-1Viele Risiken des täglichen Lebens kann man mit Versicherungen absichern. Es gibt aber leider auch Teilbereiche, die unter bestimmten Situationen nicht versicherbar sind.

Über solch einen Fall aus meinem Netzwerk möchte ich heute gerne berichten, denn dem Kunden konnte über eine tolle Aktion aus meinem Netzwerk geholfen werden. Gerne habe ich mich ebenfalls an dieser Aktion finanziell beteiligt.

Zur Geschichte:
Ein 45-jähriger Maschinenschlosser kaufte sich vor einigen Jahren ein kleines Haus, um dort mit seiner Mutter zu wohnen. Die Mutter ist verwitwet und lebt von einer kleinen Rente und sie ist auch die einzige Angehörige des Mannes, bei dem Krebs diagnostiziert wurde. Auch seine Lebensgefährtin ist an Krebs erkrankt. Mutmaßlich, so vermuten es die beiden, wurde die Krebserkrankung durch Schadstoffe in dem Haus ausgelöst, die beim Kauf des Eigenheims nicht bekannt waren. Das Haus musste mit hohem Verlust verkauft werden. Das Paar lebt heute, beide nur mit einer kleinen Berufsunfähigkeitsrente versorgt, in einfachen Verhältnissen. Weiterlesen →

6. April 2015
von Wolfgang Ruch
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Die Zinsfalle – Probleme bei der Geldanlage

UnbenanntÜber Jahrzehnte war klar, in welche Kapitalanlagen man investieren muss, um relativ stabile und sichere Erträge zu erzielen. Tagesgeld- und Festgeldkonten, Immobilien und Anleihen sowie defensive oder vermögensverwaltende Fonds waren die Basis im Portfolio vieler Anleger. Die Zeiten dieser Klarheit gehen zu Ende.

Niemand kann vorhersagen, wie die Zukunft an den Märkten für konservative Anlagen genau aussehen wird. Aber eines ist klar: Mit der Vergangenheit wird diese Zukunft nicht mehr viel gemeinsam haben. Die kontinuierlich fallenden Zinsen haben ein Niveau unterhalb aller bisher dagewesenen Szenarien erreicht und damit die Risiken der Zinsfalle noch einmal verschärft. Was den meisten noch nicht bewusst ist: Der anhaltende Niedrigzins stellt eine massive Bedrohung für viele Formen der Altersvorsorge dar.
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2. April 2015
von Wolfgang Ruch
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Die Börsen im Blick (1. Quartal) 2015

Nach einem für die meisten Fondsanleger erfreulichem Börsenjahr 2014 begann auch 2015 mit sehr erfreulichen Gewinnen. Das erste Quartal stand an den Börsen vor allem unter dem Eindruck des beginnenden Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). In den letzten Monaten des Vorjahres hatten die Spekulationen darum bereits zugenommen. Tatsächlich gab EZB-Präsident Mario Draghi bekannt, ab März für monatlich 60 Mrd. Euro Euro-Anleihen aufzukaufen. Dieses zunächst bis September 2016 angelegte „Quantitative Easing“- Programm hat somit ein Gesamtvolumen von über einer Billion Euro, was über den durchschnittlichen Markterwartungen lag. In welchem Ausmaß dies die Kreditvergabe und damit die Konjunktur in der Eurozone belebt, bleibt abzuwarten. Als sicher gilt dagegen, dass dieses Geld zumindest teilweise an die Börsen gelangt. Zudem schwächt die sehr lockere Geldpolitik der EZB den Außenwert der europäischen Gemeinschaftswährung. Der Abwärtstrend des Euro gegen US-Dollar setzte sich im ersten Quartal fort.

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25. März 2015
von Wolfgang Ruch
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Inflationäre Entwicklungen in Europa?

In der Realwirtschaft nein, an den Finanzmärkten ja!

Welche Blüten die enorme Geldflut der Notenbanken mittlerweile treibt, ist vor allem an den Anleihemärkten festzustellen. Der bei Bondinvestoren vorherrschende Anlagedruck hievt die Anleihekurse immer weiter nach oben und die Renditen sausen regelrecht in den Keller. Mittlerweile rentieren alle deutschen Staatsanleihen bis in den siebenjährigen Bereich – und damit deutlich mehr als die Hälfte aller umlaufenden Bundesanleihen – im negativen Bereich. Wer dem deutschen Staat sein Geld anvertraut, wird dafür mittlerweile bestraft. Kein Wunder, dass Anleger auf der Suche nach positiver Verzinsung für ihr Kapital mittlerweile nach allem greifen, was sich noch irgendwie zu rentieren scheint. Weiterlesen →

6. März 2015
von Wolfgang Ruch
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Volksfürsorge ist endgültig Geschichte

1024px-Volksfürsorge_logo_svgWer kennt nicht noch den eindringlichen Jingle dieser Versicherungsgesellschaft? „Keine Sorge – Volksfürsorge“. Über 100 Jahre war die Gesellschaft auf dem Markt und jetzt sind Name und Logo vollständig verschwunden. Abgezeichnet hat es sich bereits vor vielen Jahren. 1988 wurde die Volksfürsorge von der AachenMünchener Gruppe mehrheitlich übernommen und als eigenständige Tochtergesellschaft fortgeführt. Bei der großen Umorganisation im Konzern im Jahr 2009 dann mit der Generali Versicherung verbandelt und jetzt zum 31.12.2014 verschmolzen. Zugunsten der Marke Generali musste dann der Namen Volksfürsorge aufgegeben werden.
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4. März 2015
von Wolfgang Ruch
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Finanzberater des Jahres 2015

Bild - Finanzberater des Jahres 2015Wie schon in den letzten Jahren, habe ich auch im Jahr 2014 (von Juli bis Dez 2014) wieder an dem Wettbewerb „Finanzberater des Jahres 2015“ der Zeitschrift Euro teilgenommen. (siehe auch „Auszeichnungen für Wolfgang Ruch“)

Hierbei muss man als Teilnehmer monatlich einen Fragebogen mit ca. 50 Fragen online beantworten und ein Investmentdepot managen.

Die Fachfragen haben es wirklich in sich und decken das komplette Themenspektrum der Finanzdienstleistungen ab.
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2. März 2015
von Wolfgang Ruch
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Leistungspflicht der KV – unerfüllter Kinderwunsch

4557-friedlich-schlafendes-babyEs gibt verschiedene mögliche Gründe, warum eine Frau nicht schwanger wird. Leider lassen sich nicht alle medizinisch belegen und nachweisen. Inzwischen hat die Medizin auf diesem Gebiet erhebliche Fortschritte gemacht und 1978 kam das erste Kind zur Welt, welches durch künstliche Befruchtung im „Reagenzglas“ gezeugt wurde. Seit dem nehmen die Behandlungen stark zu und im Jahr 2003 sind ca. 2% alle geborenen Kinder durch künstliche Befruchtung entstanden.

Inzwischen ist auch geklärt, dass es sich bei dem erfolglosen Kinderwunsch um eine Krankheit handelt, die von den gesetzlichen Krankenkassen und den privaten Krankenversicherungen übernommen werden müssen. Allerdings in sehr unterschiedlicher Form:
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25. Februar 2015
von Wolfgang Ruch
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Investment: FFB-Depot jetzt mit App fürs Handy

myffb-appSie möchten gerne laufend über ihren Depotstand informiert sein, oder weitere Zusatztools mit Informationen über die vorhandenen Fonds erhalten?
Die FFB hat für ihre Kunden eine neue App entwickelt, die kostenfrei in den üblichen Stores heruntergeladen werden kann.

Hier geht es zu weiteren Informationen direkt auf die Seite der FFB.

Viel Spaß mit diesem Tool.
Ihr Wolfgang Ruch

13. Februar 2015
von Wolfgang Ruch
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Haus-Invest – neue Transparenz beim Immobilienfonds

hausinvestDie Commerz Real Investmentgesellschaft AG hat sich für ihren offenen Immobilienfonds „Haus-Invest“ etwas völlig neues ausgedacht und technisch umgesetzt:

Wie hoch ist der Anteilwert? Was gibt es Neues? Aktuelle Informationen rund um hausInvest kommen auf iPhones und Android-Smart-phones: Kostenlos kann dafür die hausInvest-App in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Sie bietet unter anderem eine vollständige Übersicht aller Fondsimmobilien. Über eine Länderliste oder eine Weltkarte lassen sie sich mit ihren wichtigsten Fakten wie Standort, Nutzfläche, Erwerbsdatum und Ausstattungsmerkmalen abrufen – übersichtlich und informativ. Abgerundet werden die Daten von einer Fotogalerie zu jedem Objekt. Mit einem Blick auf die Standortkarte lässt sich jederzeit herausfinden, welche hausInvest-Immobilien sich in der Nähe befinden. Per Klick startet eine Routenplanung.
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11. Februar 2015
von Wolfgang Ruch
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Das Problem ist nicht, dass Griechenland aus dem Euro geht, …

3170-moneten… sondern dass die Euros aus Griechenland gehen!

Die Politik redet, die Europäische Notenbank handelt. Griechische Staatsanleihen werden von  Herrn Draghi nicht mehr als Sicherheit akzeptiert. Während die neue griechische Regierung  durch Europa tourt, um für Ihre Art der Schuldenbewältigung zu werben, macht die EZB  unmissverständlich klar, wer hier am längeren Hebel sitzt. Dies geschieht mit Sicherheit vor  dem Hintergrund zunehmender Nervosität bei griechischen Sparern, die wieder einmal ihr  Geld ins Ausland schaffen. Alleine im Januar sollen 11 Milliarden Euro abgeflossen sein. In  der Öffentlichkeit wird darüber wenig berichtet, um die angespannte Situation nicht noch  weiter eskalieren zu lassen. Die griechischen Banken erhalten inzwischen Kredite durch die  griechische Notenbank, um diese Abflüsse auszugleichen. Dies dürfte wohl auch die EZB dazu  bewogen haben die Daumenschrauben anzuziehen. Kommt es nämlich nicht kurzfristig zu  eindeutigen Signalen einer für beide Seiten einvernehmlichen Lösung des Schuldendilemmas,  dann drohen weiterhin Abflüsse, die es den griechischen Banken immer schwerer machen  einen Banken Run zu verhindern. Wahrscheinlich würde die Europäische Notenbank in  diesem Fall mit Ihrem Notfallprogramm ELA (Emergency Liquidity Assistance) die Situation  auffangen, nichts desto trotz wäre damit ein ordentlicher Scherbenhaufen hinterlassen.
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