Der Commerzbank muss das Wasser wirklich bis zum Hals stehen. Bisher war es den Banken verboten, die Buchungen auf den Girokonten der Kunden auszuwerten und für den Produktverkauf zu nutzen (obwohl einige Banken sich in der Vergangenheit daran nicht gehalten haben).
Jetzt hat sich die Commerzbank etwas Neues ausgedacht, damit die verbotene Nutzung der Daten des Kundenverhaltens in bare Münze gebracht werden kann.
Ganz neu gibt es (natürlich kostenfrei) die Möglichkeit im Onlinebanking ein Haushaltsbuch zu installieren. Dabei werden alle Buchungen automatisch bestimmten Kategorien zugeordnet und man kann selber umbuchen vornehmen und hat eine Auswahl von über 300 Kategorien und Untergruppen. Dadurch kann man bei regelmäßiger Nutzung das Ausgabeverhalten analysieren und spürt eventuell Einsparpotenzial auf.
Sicherlich eine gute Idee, die ich als Finanzberater nur unterstützen kann, dass sich jeder ein Bild über seine eigenen Ein- und Ausgaben macht und dadurch mögliche Kostentreiber identifiziert. Dafür gibt es bereits eine gute Apps und Programme, die ebenfalls die Daten aus den Konten auslesen und somit übrigens ein vollständiges Finanzbild abgeben.
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