Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

29. September 2012
von Wolfgang Ruch
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Wahl der Gesetzlichen Krankenkasse

Die Beratung in Fragen der Sozialversicherung gehört als Versicherungsmakler nicht zu meinen Kernaufgaben. Teilweise berühren sie jedoch auch die Frage zum Versicherungsschutz von Privaten Versicherungen, so dass auch eine Wahl einer Gesetzlichen Krankenversicherung wohl überlegt werden soll und gerne von mir unterstützt wird.

Bis vor einigen Jahren hatten alle Krankenkassen unterschiedliche Beitragssätze und durch eine geschickte Wahl konnte man direkt jeden Monat sparen. Viele Kunden kennen noch meine damalige Empfehlung: BKK Hochrhein-Wiesental (heute in der BKK MHPlus aufgegangen). Das war eine kleine gesetzliche Betriebskrankenkasse aus Rheinfelden an der Schweizer Grenze. Da einer der Ursprungsbetriebe einmal einen Sitz in Berlin hatte, durften Berliner Kunden sich dort versichern. Ein echter Geheimtipp. Nachteil war ganz klar die räumliche Entfernung. So konnte man eben nicht einmal schnell im Service-Center vorbeigehen und einen Antrag abgeben oder ein Problem persönlich erörtern. Die Kommunikation lief nur per Post und Telefon. Dabei hatte man ständig andere Sachbearbeiter an der Strippe, denen man das ganze Problem wiederholt vortragen musste. Dafür hat sich dieses Problem jedoch als großer Vorteil im Portemonnaie bemerkbar gemacht und war somit ein hinnehmbarer Nachteil.

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7. September 2012
von Wolfgang Ruch
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Ein Ausblick auf die Aktienmärkte

Rainer Sturm pixelio.de

Anfang August titelte das Handelsblatt: 785 000 000 000 Euro Tagesgeld! Soviel Euros haben die deutschen Privathaushalte auf Tagesgeldkonten liegen. Das ist nahezu eine Verdoppelung seit 2007, obwohl sich im gleichen Zeitraum die Zinssätze gedrittelt haben und weit unter 1% p.a. notieren. Bei Unternehmen ein völlig identisches Bild! Noch nie wurde Sicherheit so teuer erkauft: Negative Realverzinsung! Im gleichen Zeitraum ist die Aktienanlage noch nie so günstig gewesen.

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27. August 2012
von Wolfgang Ruch
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Folgen falscher Gesundheitsangaben beim Abschluss von Versicherungen

Beim Abschluss von Kranken- und Lebensversicherungen (incl. der Berufsunfähigkeitsrente) stellt der Versicherer sehr detaillierte Fragen zum Gesundheitszustand. Diese müssen selbstverständlich wahrheitsgemäß beantwortet werden, denn nur so kann der Versicherer das Risiko einschätzen und berechnen, ob der normale Beitrag ausreichend für das Risiko ist, oder ob ein Risikozuschlag verlangt werden muss.

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17. August 2012
von Wolfgang Ruch
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Dispokredit für ca. 4,5%

O.K., etwas reißerisch ist diese Überschrift schon. Natürlich handelt es sich nicht um einen unbesicherten Dispokredit über Ihr Girokonto, sondern einen Dispositionskredit über Ihr Investmentdepot.

Vermögen und Liquidität sind zwei unterschiedliche Dinge.

Sie brauchen kurzfristig Geld, wollen aber Ihre Wertpapiere im Depot nicht gleich verkaufen? Das kann häufig sinnvoll sein. So müssten Sie beim Nachkaufen erneut Gebühren bezahlen und vielleicht haben Sie die Fondsanteile ja bereits vor 2008 erworben und sie sind abgeltungssteuerfrei. Diesen Tatbestand würde Sie durch den Verkauf und anschließendem Nachkaufen natürlich verlieren und dann auch zukünftige Kursgewinne versteuern müssen.

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15. August 2012
von Wolfgang Ruch
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Wo ist mein Schiff gerade?

Als Kapitalanleger kann man sich an vielem beteiligen. Windkrafträder, Immobilien und eben auch Schiffe. Während man die meisten Anlagen besuchen und sich so von der Qualität / dem Stand des Investments überzeugen kann, ist dies bei Schiffen etwas schwierig – die sind ständig woanders. Das ist auch gut so, schließlich sollen sie über die Weltmeere fahren und Geld verdienen. Trotzdem wäre es ja mal ganz nett, zu wissen, wo sich das Schiff gerade aufhält, an dem man sich beteiligt hat.

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13. August 2012
von Wolfgang Ruch
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Postbank – eine goldene Himbeere für den Kundenservice

(c) mfilmkritik.files.wordpress.com

Die Postbank schafft es jetzt in mehreren Kategorien eine goldene Himbeere für miesen Kundenservice und unfeine Angebote nominiert zu werden.

Zinsen aufs Tagesgeld gibt es zur Zeit wirklich nicht viel. Wenn sie dann doch eine 2 vor dem Komma haben, sind es meistens ausländische Banken, die nicht dem deutschen Einlagesicherungssystem unterliegen. Da sticht das Angebot der Postbank mit 2,5% Zinsen aufs Tagesgeld schon hervor.

Das dieses Angebot nur für 6 Monate garantiert wird, auf 10.000,- € maximiert ist und nur bei gleichzeitigem Abschluss eines kostenpflichtigen Girokontos ist zwar unschön, aber leider aktuell normal.

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4. August 2012
von Wolfgang Ruch
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Einführung der französischen Finanztransaktionssteuer

Am 01.08.2012 hat der französische Staat eine Finanztransaktionssteuer eingeführt. Diese Steuer führt die Bank für ihre Kunden ab.

Die französische Finanztransaktionssteuer in Höhe von 0,20 % des Handelsvolumens wird für jeden entgeltlichen Erwerb eines französischen Wertpapiers erhoben, das die folgenden beiden Bedingungen erfüllt:

· Unternehmen mit Sitz in Frankreich und einer Marktkapitalisierung von mindestens 1 Milliarde Euro zum Stichtag 01.01.2012 (ab 2013 gilt jeweils der 01.12. des Vorjahres als Stichtag für die Marktkapitalisierung).

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2. August 2012
von Wolfgang Ruch
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Internet ist wichtigster Finanzberater???

Eine kleine Meldung in der FTD (Financial Times Deutschland) mit der Überschrift: „Internet ist wichtigster Finanzberater“ gibt mir zu denken.

„Laut einer Umfrage des Suchmaschinenanbieters Yahoo nutzen 42% aller Befragten in erster Linie das Internet, um sich in Finanzfragen zu informieren.“

So bin ich selber sehr technikaffin und nutze das Internet in meiner täglichen Arbeit. Bei komplexen Finanzprodukten kann aus meiner Sicht das Internet nur bedingt behilflich sein. Nur, wer die richtigen Fragen kennt, kann auch die entsprechenden Antworten finden.
In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, dass die Kunden die falschen oder zu wenig Fragen an ein Finanzprodukt stellen (verständlicher Weise aus Unwissenheit) und würden daher nicht selten eine lückenhafte Absicherung einkaufen.

Oder wissen Sie, ob das Thema Deliktunfähigkeit, grobe Fahrlässigkeit, korrekte Berechnung Versicherungssumme 1914, Höhe der Einkünfte aus Selbständigkeit, Arztanordnungsklausel oder steuerliche Planung ihrer Einkünfte im Rentenalter bei Ihnen wichtig sein kann?

Daher meine Empfehlung:

Lassen Sie sich von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten und anschließend schauen Sie im Internet und lesen nach, ob Sie die entsprechenden Dinge wirklich verstanden haben. Dann ist das Internet in Finanzfragen auch eine wirkliche Hilfe.

Ruch Finanzberatung GmbH
Wolfgang Ruch
Tel: 03303 / 548 265
Fax: 03303 / 548 266
e-mail: info@ruch-finanzberatung.de

27. Juli 2012
von Wolfgang Ruch
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Am 21.12.2012 geht die Welt unter – oder?

Die Majas haben Recht – am 21.12.2012 geht die Welt unter oder andere einschneidende Dinge werden passieren. Vielleicht haben sie ja das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vorausgesehen, der verfügt hat, das ab dem 21.12.2012 (kein Scherz – das Datum stimmt) Versicherungen den Beitrag zwischen Männern und Frauen nicht mehr unterscheiden dürfen.

Was bedeutet das für Sie? Entweder bis zu 10% weniger Rente bei Altersvorsorgeverträgen oder bis zu 30% mehr Beitrag bei Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen.

Haben Sie also in nächster Zeit geplant eine der nachstehenden Versicherungen abzuschließen oder zu erhöhen, ist es sicherlich von Vorteil, dies sobald wie möglich zu tun.

Für jeden Vertrag der nach dem 21.12.2012 policiert wird, gilt der neue und somit teurere Beitrag nach den Unisex Tarifen.

Folgende Bereiche sind von der Beitragserhöhung betroffen:

– Rentenversicherung (private Altersvorsorge)

– Berufsunfähigkeitsversicherung

– Zusatzversicherungen wie z.B. Heilpraktiker, Stationär oder Zahn

– Private Krankenversicherung

– Pflegeversicherungen

Planen Sie genügend Zeit für die Antragsphase ein, da hier ggf. Arztrückfragen gehalten werden müssen. Diese können sich über mehrere Wochen, sogar Monate hinziehen. Hiervon sind speziell die Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen betroffen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

Ruch Finanzberatung GmbH
Wolfgang Ruch
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20. Juli 2012
von Wolfgang Ruch
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Geldverdienen mit Kreditaufnahme

Die Kapitalmärkte sind aktuell schon etwas verrückt… Normalerweise bezahlen Sie einen Zins, wenn Sie sich einen Kredit aufnehmen. Herrn Schäuble geht es als Finanzminister aktuell etwas besser. Er leihte sich gestern ca. 4,173 Milliarden Euro für die Bundesrepublik Deutschland und erhält dafür sogar noch 0,06% Zins. Wie gesagt, er muss nicht diesen niedrigen Zins bezahlen, sondern erhält ihn, dafür, dass er sich Geld geliehen hat.
Dieses Kuriosum ist dadurch entstanden, dass Geld in Massen bei den Kunden, Versicherungsgesellschaften und Banken vorhanden ist und viele Angst haben, dass die Bank oder das Land Pleite gehen könnten. Deutschland als noch sehr bonitätsstarkes Land profitiert davon entsprechend.
Zur Information: Spanien und Italien zahlen trotz Unterstützung der EZB aktuell ca. 6% Zinsen. Mal sehen, wie das weitergeht.

Auf jeden Fall sollte man aufpassen, wenn jemandem mit einer „sicheren“ Geldanlage mehr als 3% oder 4% Rendite versprochen werden.

Was für Geldanleger traurige Zeiten sind, ist für Darlehensnehmer eine gute Zeit. Die Zinsen für Immobilienkredite haben ihre historisch niedrigsten Tiefen erreicht. Wer also bestehende Immobilienkredite besitzt, sollte sich bereits heute über eine Anschlussfinanzierung Gedanken machen und wer eine Immobilie erwerben möchte: Jetzt ist aus Sicht der Zinsen der günstigste Zeitpunkt!

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich
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